Es gibt viel gegenseitiges Vertrauen zwischen den Berufsgruppen.

Wir tauschen uns sehr offen und konstruktiv miteinander aus. Davon profitieren alle Beteiligten, und ganz besonders die Patienten.

Dr. K. Veh, Oberärztin

Interview mit Dr. K. Veh,  Oberärztin im ZSG

Die Ärzte im Zentrum für Seelische Gesundheit
 

Interview

Im Interview spricht Frau Dr. Veh darüber, was die Arbeit der Ärzte an dem neueröffneten Haus so besonders macht.

Das ZSG ist eine Akutpsychiatrie mit Versorgungsauftrag. Was bedeutet das für die Ärzte?

Inhaltlich ist es eine Herausforderung, denn man wird mit sämtlichen Krankheitsbildern konfrontiert. Flexibel zu sein, schnell zu denken und Therapien zügig einzuleiten – das ist hier wichtig. Die vielen Erstdiagnosen machen die Arbeit, wenn man so sagen will, besonders spannend.

Was genau wird hier in der Regel behandelt?

Unsere großen Themen sind Depressionen, Angsterkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychosen und Persönlichkeitsstörungen. Gerade für Assistenzärzte ist es besonders lehrreich, sich damit zu befassen.

Woran spürt man im ZSG, dass es erst vor kurzer Zeit eröffnet wurde?

Wir haben hier ungewöhnlich viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Es gibt eine große Offenheit gegenüber neuen Vorschlägen. Es nimmt einen natürlich stark in die Verantwortung, wenn man für die Umsetzung einer Idee selbst verantwortlich ist; gleichzeitig motiviert es aber auch.

Inwiefern sind Ihre Methoden modern?

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Die verschiedenen Berufsgruppen sind bei uns gut vernetzt. Unsere interdisziplinären Teams bestehen aus Pflegekräften, Ergotherapeuten, Psychologen, Ärzten, Sozialpädagogen etc. Sie besprechen sich regelmäßig; dadurch wird der Blick auf die Patienten ganzheitlich und vollständig. Ein Riesenvorteil.

Wir Pflegekräfte, die Therapeuten und die Ärzte –

wir kennen uns alle gut und haben einen engeren Bezug zueinander, als es in einem großen Haus wahrscheinlich der Fall ist. So ist es für alle leichter, Fragen zu stellen und Rücksprache zu halten.

B. Illy, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Frau Dr. Veh, gibt es Ihrer Meinung nach auch Nachteile?

Natürlich. Wir haben ja einen Versorgungsauftrag. Wenn wir also eine hohe Belegung haben und trotzdem noch weitere Menschen unsere Hilfe brauchen, können wir sie nicht einfach abweisen; das wollen wir auch gar nicht. Da brauchen wir dann unser Organisationsgeschick, um alles gut hinzubekommen.

Wie kommt das ZSG bei den Patienten an?

Viele möchten bleiben. Und zwar länger, als es notwendig wäre. Das ist hier sehr ausgeprägt. Für unsere Arbeit ist das natürlich ein Kompliment. Gleichzeitig brauchen wir dann aber den Platz für Menschen, die unsere Hilfe gerade viel dringender benötigen.

Welche Möglichkeiten haben Ihre Assistenzärzte hier?

Sie fühlen sich, so meine Wahrnehmung, hier gut aufgehoben. Sie haben immer einen Ansprechpartner, können alles fragen und haben trotzdem in ihrem Bereich Freiheiten. Und für ihre Weiterbildung tun wir einiges: Es gibt viele externe Fortbildungen und jede Woche auch eine interne.


Vielen Dank für diese Einblicke, Frau Dr. Veh.

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