Ich mag die Orthopädie, wir machen die Leute schnell wieder fit.

Oft kommen die Patienten mit großen Schmerzen zu uns. Und ein paar Tage später, wenn sie dann eine neue Hüfte oder ein neues Knie haben, gehen sie schmerzfrei und strahlend wieder nach Hause. Wenn das kein Erfolg ist.

S. Hipp, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Interview mit A. Hollering, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Pflegen in der Orthopädischen Klink 
 

Interview

Hier spricht A. Hollering darüber, was sie an der Orthopädie des König-Ludwig-Hauses besonders schätzt, über Primärpflege, Aromapflege und vieles mehr.

Frau Hollering, seit wann pflegen Sie am König-Ludwig-Haus?

Ich bin erst seit 2018 hier, vorher war ich an einem großen Haus mit vielen unterschiedlichen Kliniken. 

Welche Unterschiede sehen Sie zu Ihrem vorigen Arbeitsplatz? Oder besser gesagt: Gibt es überhaupt Unterschiede?

Ja, die Unterschiede sind deutlich. In einer orthopädischen Fachklinik kommen die Patienten ja selten überraschend, die OP-Termine stehen Monate im Voraus fest. Es geht also geplanter zu. Man wird zum Beispiel fast nie wegen Notfällen vom Patientenbett weggerissen. Das ist für alle angenehmer - für die Pflegekräfte und für die Patienten.

Ein großer Unterschied ist auch, dass wir mit 105 Betten ein eher kleines Haus sind. Dadurch lernt man die Kollegen sehr schnell kennen. Und wenn man im kleinen Rahmen so intensiv zusammenarbeitet, gehört man ganz schnell dazu. Für mich fühlt sich das schon fast nach Familie an - vielleicht auch, weil wir hier fast alle per du sind - die Pflegekräfte, die Ärzte, die Verwaltung … 

Schön ist auch: Die Menschen kommen krank und gehen meist gesund. Es ist immer ein toller Moment, wenn wir die Patienten geheilt nach Hause schicken können. 
 

Familiär und gleichzeitig hochmodern – diese Kombi macht für mich den Charme vom König-Ludwig-Haus aus.

B. Fascher, stv. Pflegedirektor

Hier im KLH wird nach dem System der Primärpflege gearbeitet. Was heißt das und wie finden Sie das?

Man ist als Pflegekraft für vier bis sieben Patienten pflegerisch verantwortlich. Damit ist man Hauptansprechpartner/in für diese Patienten und weiß über alles Bescheid, was sie betrifft. Wer eine Info braucht, egal ob Arzt oder Therapeut, kommt mit seiner Frage auf die primäre Pflegekraft zu. Das gibt den Patienten viel Sicherheit und nimmt einen als Pflegekraft ganz anders in die Verantwortung als in der Bereichspflege. Mir macht es großen Spaß, so verantwortlich zu arbeiten. 

Wie weit sind Sie mit der Digitalisierung?

So weit, dass wir nicht mehr nach Patientenakten fahnden müssen. Alle Infos sind auf Knopfdruck da. Das ist eine große Erleichterung und spart viiiel Zeit.

Sie arbeiten hier mit der Aromapflege. Können Sie uns kurz erklären, was das ist?

Wir nutzen die Heilwirkung von Aromaölen. Was viele nicht wissen: Die Wirkung ist wissenschaftlich nachgewiesen. Wir behandeln mit Umschlägen, Kompressen, sogar mit Duftlampen und vielem mehr. Die Düfte sind bei allen sehr beliebt - bei den Patienten und auch bei uns Pflegekräften. 

Das Schöne am KLH ist: Die Pflege ist hier sehr stark und entwickelt sich ständig weiter. Das drückt sich eben auch in der Offenheit gegenüber alternativen Heilmethoden aus. 

Frau Hollering, haben Sie vielen Dank für das Gespräch. 

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Dann bewirb dich – bitte per E-Mail mit einer PDF-Datei. Und falls du dir nach dem Kennenlern-Gespräch noch nicht sicher bist: Wie wären ein, zwei Probetage bei uns? Sprich uns einfach darauf an. Wir bezahlen übrigens nach TVöD-K. 

Unsere Adresse für Bewerbungen:
Klinik König-Ludwig-Haus
Personalabteilung
Brettreichstr. 11
97074 Würzburg
E-Mail: personal@klh.de

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