Das Beste ist: Alle sind offen für Veränderung.

Hier ist alles neu. 2017 haben wir eröffnet und ich war von Anfang an dabei. Jeder ist an ständiger Verbesserung interessiert. Die Chefärzte sind offen, die Stationsleitungen ebenfalls. Wir entwickeln uns also ständig weiter.

M. Voll, Stationsleitung

Interview mit M. Voll, Stationsleiter im ZSG

Pflegen im Zentrum für Seelische Gesundheit
 

Interview

M. Voll spricht darüber, was die Arbeit der Pflegekräfte hier besonders macht und wo die Unterschiede zu den Traditionshäusern liegen. 

Herr Voll, können Sie auf den Punkt bringen, wie sich die moderne Arbeitsweise im ZSG äußert?

Pflegekräfte, Therapeuten, Sozialarbeiter und Ärzte tauschen sich hier ständig aus, die Behandlungen werden gemeinsam geplant. Dabei bringt sich jeder ein – das ist ausdrücklich gewünscht. Und den Patienten kommt dabei zu Gute, dass sie wirklich von allen Seiten gesehen werden. 

Gepflegt wird nach dem Konzept der Bezugspflege. Eine Pflegekraft ist für eine Gruppe von Patienten zuständig – von der Aufnahme bis zur Entlassung. Bei ihr laufen alle Fakten zu ihren Patienten zusammen und sie ist immer die erste Ansprechpartnerin, sobald es um ihre Patienten geht. 

Wir Pflegekräfte stellen uns „unseren“ Patienten zu Beginn ihres Aufenthalts mit einer Visitenkarte vor. Wir versorgen sie mit allen Infos und kümmern uns, wenn sie 
Unterstützung brauchen. Das gibt Sicherheit und alle sind entspannter. 

Wir Pflegekräfte können uns hier voll auf die Arbeit mit den Patienten konzentrieren.

Die Betten zum Beispiel bereiten die Reinigungskräfte vor, die Menüerfassung macht die Küche, es ist also ein sehr professionelles Arbeiten. 

L. Knaup, GKP

Was gefällt Ihnen hier besonders?

Toll ist, dass nichts eingefahren ist. Wenn man feststellt, dass etwas nicht gut läuft, kann man das sagen und sicher sein, dass man gehört wird. Und was hilfreich ist, wird dann auch umgesetzt. 

Was mir auch am Herzen liegt, sind die pflegetherapeutischen Gruppen. Eine Pflegekraft arbeitet dabei regelmäßig etwa 50 Minuten mit acht Patienten. Manchmal geht es um Entspannungspraktiken, manchmal um Ängste. Oder es wird gekocht und gebacken … 

Wie ist die Stimmung unter den Mitarbeitern?

Wir achten sehr aufeinander. Wenn ein Patient zum Beispiel anstrengend war und wir machen Übergabe an die nächste Schicht, dann formulieren wir immer noch etwas Positives – so kann die nächste Pflegekraft mit einem guten Gefühl auf den Patienten zugehen.

Wie bilden Sie sich fort?

Regelmäßig nehmen wir an Tagungen und Seminaren teil. Spannend ist dabei auch der Austausch mit den Kollegen aus anderen Psychiatrien. Und was ebenfalls eine Rolle spielt: Die Tagungshotels sind immer sehr schön. 

Dass sich alle weiterentwickeln – darauf wird hier generell viel Wert gelegt. Das spürt man überall: Jeden Mittwoch haben wir zum Beispiel eine interne Fortbildung und es sind mehrere Fachzeitschriften im Umlauf. Auch ganz wichtig: Wir reflektieren uns oft selbst, das gehört hier dazu. 


Herr Voll, vielen Dank für dieses Gespräch. 

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Dann bewirb dich – bitte per E-Mail mit einer PDF-Datei. Und falls du dir nach dem Kennenlern-Gespräch noch nicht sicher bist: Wie wären ein, zwei Probetage bei uns? Sprich uns einfach darauf an. Wir bezahlen übrigens nach TVöD-K. 

Unsere Adresse für Bewerbungen: 
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