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Gold-Zertifikat für Hände-Hygiene


Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus erhält Spitzen-Auszeichnung


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Sind stolz auf die Auszeichnung mit dem Gold-Zertifikat (von links): Prof. Dr. Maximilian Rudert (Ärztlicher Direktor), Bert Fascher (stellvertretender Pflegedirektor und Hygienefachkraft) und Nicole Arnold (Hygienebeauftragte in der Pflege). (Foto: Keck)


Würzburg. Als erste Klinik in Unterfranken und aktuell fünftes Krankenhaus in Bayern ist die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus bei der bundesweiten Kampagne „Aktion Saubere Hände (ASH)“ jetzt mit dem Gold-Zertifikat ausgezeichnet worden. „Wir sind stolz auf diese herausragende Auszeichnung“, freut sich Prof. Maximilian Rudert, Ärztlicher Direktor. Händehygiene ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil im Klinik-Alltag. Die Anerkennung mit dem höchsten Zertifikat bescheinigt die außerordentlich erfolgreiche Umsetzung der Aktion.

Die „Aktion Saubere Hände (ASH)“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Einhaltung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Die 2008 ins Leben gerufene Aktion basiert auf der Kampagne der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Clean Care is Safer Care“. Zweck dieser Aktion ist die Verbreitung und Etablierung der Hygienischen Händedesinfektion in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Eine wesentliche Säule des Engagements der ASH ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten hinsichtlich der Händehygiene. Hierfür wird mit dem Erhebungs-Modul „HAND-KISS“ der Verbrauch von Händedesinfektionsmitteln in den teilnehmenden Einrichtungen sowie die Bereitschaft des Personals, diese Mittel sachgerecht einzusetzen, ermittelt.

Zur Erlangung eines Zertifikats sind aufwändige Maßnahmen und Kontrollmechanismen nachzuweisen. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Schulungen und Aktionstage, bei denen die Mitarbeiter zur korrekten Händedesinfektion angeleitet und darüber informiert werden, warum die Maßnahme so wichtig für die Patientensicherheit ist. „In unserer Klinik haben wir in jedem Stockwerk Spender für die Händedesinfektion angebracht - für Patienten, Mitarbeiter und Besucher“, erklärt Bert Fascher, stellvertretender Pflegedirektor und Hygienefachkraft. „Diese Maßnahme ist deswegen so wichtig, weil neunzig Prozent aller im Krankenhaus erworbenen Infektionen laut Robert-Koch-Institut über die Hände übertragen werden. Eine unterlassene Händedesinfektion ist kein Kavaliersdelikt! Sie ist eine berufliche und moralische Pflicht.“
 

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