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Hochkarätige Publikationen im Bereich Tumororthopädie und Knochenmetastasen schärfen zunehmend das Profil der Würzburger Orthopädie

In den letzten Jahren hat sich der Lehrstuhl Orthopädie und die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus im Bereich "Tumoren des Bewegungsapparates" und "Knochenmetastasen" rasant entwickelt. Zwei hochkarätige Veröffentlichungen unter maßgeblicher Beteiligung von ForscherInnen aus der Orthopädie sind der vorläufige Höhepunkt einer seit Jahren andauernden Erfolgsgeschichte. Die Publikationen sind in den renommierten Journalen "Nature Protocolsexterner Link" und "Leukemiaexterner Link" erschienen. Basierend auf drei Säulen, der Grundlagenforschung, der Translation und der Klinik, wird die Würzburger Orthopädie zu einer weltweit sichtbaren Forschungs- und Versorgungseinrichtung auf diesem Gebiet.

In der Grundlagenforschung wurden in den letzten sechs Jahren in der DFG-Forschergruppe SkelMetexterner Link (Sprecher Prof. Dr. L. Hofbauer, Dresden, stellvertretender Sprecher Prof. Dr. F. Jakob, Würzburg) die molekularen Mechanismen der Knochenmetastasierung erforscht. Der Würzburger Schwerpunkt lag dabei auf der Interaktion zwischen Zellen des Multiplen Myeloms und Knochenzellen in enger Zusammenarbeit mit der internistischen Onkologie der Medizinischen Klinik II (Direktor Prof. Dr. Einsele) speziell dem Team von Prof. Dr. A. Beilhack. In der Orthopädie arbeiten die WissenschaftlerInnen PD Dr. Regina Ebert und Prof. Dr. N. Schütze mit Prof. Franz Jakob auf diesem Gebiet eng zusammen. Weitere neue Projekte in Kooperation der beiden genannten Einrichtungen und der Klinik für Nuklearmedizin (Direktor Prof. Dr. A. Buck) sind unterwegs.

Der Orthopäde und Unfallchirurg PD Dr. B. Holzapfel hat im Rahmen eines DFG-Stipendiums in Australien unter der Ägide von Herrn Prof. Dr. D. Hutmacher ausgesprochen erfolgreich gearbeitet und brachte nach seiner Rückkehr die Aspekte der translationalen Tumor-Forschung in die Würzburger Forschungslandschaft ein. Die Serie seiner Publikationen umfasst eine ganze Reihe hochkarätiger Veröffentlichungen zum Thema Metastasierung von Tumoren im Mikromilieu des Knochens (s. unten). Als Wissenschaftler mit einem weltweit sichtbaren Profil in den Grundlagenwissenschaften und als exzellenter Kliniker trägt er den Anliegen translationaler Forschung in hervorragender Weise Rechnung.

Ähnlich verhält es sich bei Herrn Prof. Dr. M. Rudert, dem Mentor und Direktor der Klinik. Er bringt das Profil der orthopädischen Tumorchirurgie ein, das aus langjähriger Erfahrung in diesem Bereich gewachsen ist. Auch er hat von Beginn an die Affinität zu den Grundlagenwissenschaften erkennen lassen, die jetzt die Grundlage der Forschung und der Patientenversorgung in der Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus prägt. Die Entwicklung geht weiter, größere Forschungsvorhaben sind auf dem Weg. Ganz aktuell laufen Anträge zum DFG-Schwerpunkt-Programm "µBone", das sich ebenfalls mit den molekularen Mechanismen der Knochenmetastasierung beschäftigt. Das Programm ist unter Mitwirkung von Prof. Dr. F. Jakob aus der Forschergruppe SkelMet heraus entwickelt worden. Die Würzburger Orthopädie ist an der Antragstellung beteiligt um weitere Drittmittel-Förderung einzuwerben.

Hier finden Sie detailliertere Informationen zum Thema Tumororthopädie am Lehrstuhl Orthopädie und in der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus:

Tumororthopädie am Lehrstuhl für Orthopädieexterner Link

Tumororthopädie im König-Ludwig-Haus
 

Eine Auswahl von Publikationen, die in diesem Bereich in den letzten Jahren entstanden sind und Grundlagenwissenschaftliche Publikationen aus SkelMet erhalten Sie auf den Internetseiten der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburgexterner Link (externer Verweis).


Pressemitteilung der Seite des Lehrstuhls für Orthopädie auf der Internetseite der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburgexterner Link. (externer Verweis).