Wirbelsäulenorthopädie

Ansprechpartner Schwerpunkt Wirbelsäulenorthopädie
 

Prof. Dr. med. Peter Raab               
Leiter Wirbelsäulenorthopädie
 
Yama Kamawal
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
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Lebenslauf
Lebenslauf

             



Die Wirbelsäulenorthopädie umfasst die konservative und operative Therapie des gesamten Spektrums der Erkrankungen, Verletzungen und Fehlstellungen im Bereich der Wirbelsäule.

Unser konservatives Behandlungsspektrum umfasst die ganze Bandbreite der physikalischen Therapie. Hierbei kommen insbesondere Krankengymnastik, Fango, Massage und Elektrotherapie zum Einsatz.

Bei der Krankengymnastik werden Rückenschulungsprogramme durchgeführt, die eine Schädigung an der Wirbelsäule durch eingeübte Bewegungen, Streckbehandlungen, Spannungsübungen und entspannende Lagerungen vermeiden sollen. Unterstützt wird diese Behandlung durch muskelrelaxierende Maßnahmen, wie Fango und transkutane elektrische Nerven-Stimulation (TENS).

Weitere Möglichkeiten sind die Manuelle Therapie und Akupunktur. Die Manuelle Therapie wird durch speziell ausgebildete Ärzte durchgeführt und kommt vor allem bei unkomplizierten Rückenschmerzen ohne Einengung von Nerven zur Anwendung. Die Akupunktur ist eine alte chinesische Behandlungsmethode, die auf dem philosophischen Konzept basiert, dass jede Krankheit ein Zeichen des Ungleichgewichts im Körper zwischen den zwei Energiekräften Yin und Yang ist. Durch die Nadelung von Akupunkturpunkten werden körpereigene schmerzlindernde Hormone ausgeschüttet.

Rückenmarksnahe Infiltrationstechniken oder peridurale Katheter (Nervenwurzelblockaden, Sakralblockaden) werden gesetzt, um schmerzlindernde Medikamente in die Nähe von geschädigten Nerven oder entzündeten Gelenken zu bringen.

Hauptschwerpunkt unserer Wirbelsäulenorthopädie ist die operative Versorgung von Wirbelsäulenerkrankungen. Hierzu gehören alle verschleißbedingten Veränderungen und Folgeerkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle (Nukleoplastie, klassische OP-Verfahren), Postdiscotomiesyndrome, Instabilitäten, Spondylarthrosen, sowie die Spondylolisthesis bei z.B. Spondylolyse. Die Spinalkanalstenose wird mit Dekompression und ggf. Instrumentation behandelt. Es stehen verschiedene Stabilisierungsverfahren zur Verfügung, die auch bei osteoporotischen  Wirbelsäulenveränderungen, Entzündungen der Wirbelsäule und Tumoren bzw. Metastasen eingesetzt werden. Auch neuere minimalinvasive Verfahren wie die Ballonkyphoplastie kommen zur Anwendung.

Durch die im König-Ludwig-Haus befindliche Orthopädietechnik (Firma Efinger), steht uns insbesondere bei der Behandlung der Skoliose das gesamte Spektrum der Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Hierzu gehört das Abgießen und Anpassen verschiedener Korsettarten. Wir bevorzugen bei den teilaktiven Korsetten das Cheneau-Korsett, das die Pathologie der Sagittalschwingungen der Wirbelsäule berücksichtigt.

Bei größeren Krümmungswinkel (mehr als 50°) kann eine Versteifungs- und Korrekturoperation sinnvoll sein. Derartige Operationen mit Korrektur des Wirbelsäulenprofils in 3 Ebenen sind aufwendig und benötigen eine längerfristige Vorbereitungszeit. In aller Regel handelt es sich um versteifende Operationen in einem definierten Abschnitt.


Weiteführende Informationen:

Flyer Wirbelsäulentherapie

Interview mit Prof. Dr. med. Peter Raab im Rahmen der Veranstaltungsreihe Orthopädie im Dialog zum Thema "spezielle Wirbelsäulentherapie"

 

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