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Klinik König-Ludwig-Haus fährt OP-Programm herunter


Elektive Behandlungen werden deutlich eingeschränkt

Meldung vom Dezember 2020


Würzburg. Aufgrund des allgemeinen dynamischen Infektionsgeschehens wird in der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus ab Montag, 14. Dezember 2020 das OP-Programm deutlich reduziert. Die Maßnahme dient zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern.

„Auch in unserem Haus hatten und haben wir Patienten mit positivem Corona-Befund. Jeder Patient wird vor Aufnahme getestet. Die Tests bieten jedoch keine 100-prozentige Sicherheit. Die Gründe dafür sind vielfältig“, erklärt der Ärztliche Direktor des Hauses, Prof. Maximilian Rudert. „In den ersten Tagen nach einer Infektion kann ein Test beispielsweise durchaus negativ ausfallen, wenn noch nicht ausreichend Viren für einen Nachweis gebildet worden sind.“

„Um im Haus mögliche Infizierungen mit dem SARS-CoV-2 Virus zu verhindern, bringen wir unsere Patienten zukünftig ausschließlich in Einzelzimmern unter. Deshalb schränken wir planbare Aufnahmen und Operationen ein,“ erläutert Krankenhausdirektor Karsten Eck. „Die Maßnahme gilt bis vorerst 10. Januar 2021 – je nachdem, wie sich die Lage weiterentwickelt.“

In Folge werden auch die Patientenzahlen in der Poliklinik / Ambulanz reduziert. „Notfälle werden weiterhin selbstverständlich behandelt“, betont Prof. Maximilian Rudert und ergänzt: „Im Notfall kann eine Behandlung auch bei einschlägigen Krankheitssymptomen stattfinden. Dies wird individuell entschieden. Bitte rufen Sie uns in einem solchen Fall jedoch unbedingt an, bevor Sie die Klinik aufsuchen. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0931 803-0.“