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Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus zählt zu den „Top Specialized“-Häusern weltweit


KLH-Innenhof

Die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus zählt laut US-Nachrichtenmagazin newsweek zu den „Top Specialized“-Häusern weltweit. (Foto: KLH)
 

Würzburg. Die Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus ist jetzt vom renommierten US-Nachrichtenmagazin Newsweek in die Liste der „World’s Best Hospitals“ in der Kategorie „Best Hospitals – Top Specialized“ aufgenommen worden.

In Zusammenarbeit mit „Statista“, einem der führenden Anbieter für Markt- und Konsumentendaten, wurden in einer unabhängigen Studie mehr als 40.000 medizinische Experten aus 21 Ländern weltweit befragt, darunter Ärzte und Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen. Außerdem wurden einschlägige Patientenbefragungen, beispielsweise von Krankenversicherungen, in die Auswertung einbezogen. In einem zweiten Schritt wurden die Ergebnisse der Umfrage von einem weltweit umspannenden Netz medizinischer Experten bewertet. Die Liste insgesamt umfasst 200 Kliniken weltweit.

„Wir freuen uns außerordentlich über die Aufnahme in die Liste von Newsweek“, erklärt Prof. Maximilian Rudert, Ärztlicher Direktor der Klinik. „Nach wiederkehrenden Auszeichnungen auf nationaler Ebene, ist die Expertise auf globaler Ebene ein wertvolles Zeugnis und Beleg für die hervorragende Arbeit in unserem Haus sowie unsere zukunftsweisende Methodik. Zwei Beispiele: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen und das Fast-Track-Konzept.“

Die Digitalisierung ist ein wichtiger Schlüssel für eine bessere und effizientere Krankenhausversorgung und ein zentraler Marker für eine erfolgreiche Zukunft. „Von Beginn an war unser Ziel, möglichst alle Informationen patienten- und fallbezogen abrufen zu können – und zwar berufsgruppenübergreifend“, informiert Krankenhausdirektor Karsten Eck. In der Klinik König-Ludwig-Haus gibt es kaum noch Papierakten. Damit entfällt die „Jagd nach Informationen im ganzen Haus“. „Bei uns ist alles auf einen Klick verfügbar. Auch unseren Patienten bieten wir mit der fortschreitenden Digitalisierung einen immer bedeutender werdenden Service, wenn sie ihre persönlichen Daten digital einsehen können – beispielsweise ihre Röntgenbilder“, ergänzt Eck.

„Fast Track ist ein modernes Konzept, das wissenschaftlich basiert darauf abzielt, operierten Patienten zu einer rascheren Genesung zu verhelfen“, erläutert Prof. Maximilian Rudert. „Wir setzen Fast-Track beim künstlichen Gelenkersatz (Endoprothetik) in den Bereichen Knie und Hüfte ein. Unser Ziel ist dabei, dass der Patient nach der Operation so früh wie möglich mobilisiert wird.“ „Fast“ bedeutet „schnell“ – „track“ ist der Pfad bzw. Weg. Der Patient soll also schnell wieder „auf die Beine, sprich auf den Weg gebracht werden“. „Das ist nicht nur gut für den Kreislauf“, fügt Prof. Rudert hinzu. „Mit der neuen Methode soll der Patient die Operation auch als nichts „krank machendes“ empfinden, was sie ja tatsächlich auch nicht ist.“