
Zwölf Persönlichkeiten wurden für ihr bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. Darunter Frau Eckstein und König aus dem König-Ludiwg-Haus.
Für ihren jahrelangen freiwilligen Dienst in Einrichtungen des Bezirk Unterfranken zeichnete Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel in diesem Jahr insgesamt zwölf Persönlichkeiten mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ aus. Nicht auf dem Bild sind: Rita Heinisch, Karin Staab, Sigrid Seufert, Britta Bildhauer und Ines Katzenberger. (Foto: Mauritz)
Würzburg. (mm) „Wir können uns glücklich schätzen, dass es bei uns noch so viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die in ihrer freien Zeit die Bürden eines Ehrenamtes auf ihre Schultern lasten.“ Dies erklärte Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel am Dienstag (20. Dezember) in Würzburg bei der diesjährigen Verleihung der „Ehrenamtsnachweise Bayern“. Er spielte damit an eine aktuelle Pilotstudie der Würzburger Wissenschaftlerin Doris Rosenkranz an, wonach die Zahl ehrenamtlich engagierter Menschen in Bayern in den kommenden Jahren dramatisch sinken werde. Mit der Verleihung des „Ehrenamtsnachweis Bayern“ würdigte Dotzel den Einsatz von Menschen, die sich seit Jahren in Einrichtungen des Bezirk Unterfranken sozial engagieren.
Aus dem König-Ludwig-Haus waren dies in diesem Jahr Gisela Eckstein und Wilfriede König, aus dem Haus Windsburg Rita Heinisch, Karin Staab, Sigrid Seufert, Britta Bildhauer, und Roselind Wiegner-Gridley sowie Angelika Hofer, Ines Katzenberger und Klaus Schuffert, und aus den Heimen Schloss Werneck Berta Glania und Inge Weigand-Roll. Insgesamt wurden zwölf Persönlichkeiten mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ ausgezeichnet.
Dotzel zitierte aus der Würzburger Studie, laut der es bereits ab 2015 nicht mehr genug freiwillige Helferinnen und Helfer geben werde. Man brauche in diesen Tagen kein Prophet zu sein, um zu wissen, dass stürmische Zeiten bevorstünden, sagte der Bezirkstagspräsident. Aber solange es Menschen gebe, die sich uneigennützig und ehrenamtlich engagierten, sei der Bezirk für die Zukunft gerüstet. „Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, wenn wir eng zusammenarbeiten, dann braucht uns vor der Zukunft nicht bange zu sein“, so Dotzel in seiner Laudatio.